Coriolus (Trametes versicolor): Was die Forschung sagt – ein Überblick

Coriolus – wissenschaftlich Trametes versicolor, auf Deutsch Schmetterlingstramete oder Bunte Tramete – gehört zu den am häufigsten untersuchten Pilzen der Welt. Dieser Beitrag gibt einen neutralen Überblick über die veröffentlichte Forschung: Was wurde untersucht, an wem, mit welchen Ergebnissen – und wo liegen die Grenzen? Er ist weder eine Empfehlung noch eine Aussage über irgendein Produkt.

Was ist Coriolus (Trametes versicolor)?

Botanik und Vorkommen

Trametes versicolor ist ein holzzersetzender Pilz aus der Familie der Stielporlingsverwandten (Polyporaceae). Er wächst in der gemäßigten Zone weltweit auf totem Laubholz und ist auch in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn häufig. Die Fruchtkörper sind dünn, ledrig und fächerförmig, mit konzentrischen Zonen von Cremeweiß über Braun bis Blaugrau – daher der englische Name turkey tail (Truthahnschwanz). Auf der Unterseite trägt er feine Poren statt Lamellen. Als Speisepilz ist er zu zäh; traditionell wird er als Abkochung oder Extrakt zubereitet.

Auf Slowakisch heißt er trúdnikovec pestrý, auf Tschechisch outkovka pestrá, auf Ungarisch lepketapló. Der ältere wissenschaftliche Name Coriolus versicolor ist in der Fachliteratur bis heute verbreitet. Das US-amerikanische National Cancer Institute (NCI) weist darauf hin, dass sich manche verwandte Trametes-Arten nur schwer von der Schmetterlingstramete unterscheiden lassen [1].

Traditionelle Verwendung in Asien

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Pilz als Yun Zhi („Wolkenpilz") bekannt, in Japan als Kawaratake – „Dachziegelpilz". Laut NCI wurde er in der TCM vor allem im Zusammenhang mit den Atemwegen erwähnt [1]. Die traditionelle Verwendung ist eine historische und kulturelle Tatsache, für sich genommen aber kein Wirknachweis nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben.

Welche Inhaltsstoffe untersucht werden

Beta-Glucane und Polysaccharopeptide

Im Mittelpunkt stehen Polysaccharide, vor allem Beta-Glucane – verzweigte Glucoseketten. In Coriolus sind sie häufig an einen Proteinanteil gebunden und werden daher als Proteoglykane oder Polysaccharopeptide bezeichnet. Laborarbeiten untersuchen, wie diese Moleküle mit Zellen des angeborenen Immunsystems interagieren, etwa über Toll-like-Rezeptoren (TLR) [1, 2].

PSK (Krestin) und PSP

PSK (Polysaccharid K, Handelsname Krestin) ist ein standardisierter Heißwasserextrakt aus kultiviertem Myzel, entwickelt in Japan von der Firma Kureha. Laut NCI handelt es sich um ein Gemisch aus Glykoproteinen mit einer β-(1→4)-Glucan-Hauptkette und β-(1→3)- sowie β-(1→6)-Seitenketten; 25–38 % der Masse entfallen auf kovalent gebundenes Protein [1]. PSP (Polysaccharopeptid) ist ein ähnlicher Extrakt, der in China aus einem anderen Pilzstamm entwickelt wurde und sich in der Zuckerzusammensetzung von PSK unterscheidet [1, 2].

Wichtig: PSK und PSP sind genau definierte, industriell hergestellte Extrakte. Ergebnisse aus Studien mit ihnen lassen sich nicht automatisch auf andere Zubereitungen desselben Pilzes übertragen – etwa auf getrocknetes Fruchtkörperpulver oder auf Extrakte, die anders hergestellt werden.

Regulatorischer Status von PSK in Japan

Laut der Übersichtsarbeit von Maehara et al. wurde PSK in Japan 1976 als Arzneimittel zugelassen und ab 1977 klinisch eingesetzt. Nach einer Neubewertung 1989 wurde die Zulassung auf die Kombination mit Chemotherapie bei bestimmten Krebserkrankungen eingeschränkt [3]. Der Hersteller Kureha kündigte 2017 an, Herstellung und Vertrieb des Arzneimittels wegen Schwierigkeiten bei der Rohstoffbeschaffung und rückläufiger Nachfrage einzustellen; die Übergangsfrist endete im März 2018 [4].

Dieser Status betraf ein bestimmtes Arzneimittel in Japan. In der Europäischen Union ist Coriolus nicht als Arzneimittel zugelassen, und nach der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 gibt es für Coriolus keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe.

Überblick über die Forschungsfelder

Immunsystem: Labor- und Übersichtsarbeiten

Die Übersichtsarbeit von Saleh et al. (2017) fasst die Datenlage zu PSP zusammen. Die Autoren beschreiben, dass PSP in Experimenten überwiegend ein proinflammatorisches Zytokinprofil auslöste und verschiedene Immunzelltypen beeinflusste [2]. Habtemariam (2020) erörtert molekulare Zielstrukturen der Polysaccharide von T. versicolor, die in der präklinischen Forschung untersucht wurden [5]. Ein Großteil dieser Daten stammt aus Zellkulturen und Tierversuchen – Ergebnisse aus dem Reagenzglas müssen nicht dem entsprechen, was im lebenden Organismus geschieht.

Eine kleine klinische Phase-1-Studie (Torkelson et al., 2012) begleitete 9 Frauen nach abgeschlossener Brustkrebsbehandlung, die 6 Wochen lang 3, 6 oder 9 g eines T.-versicolor-Präparats täglich einnahmen. Primäres Ziel war die Verträglichkeit. Die Autoren beschrieben Trends bei einigen Immunparametern, etwa der Lymphozytenzahl [6]. Die Studie hatte keine Kontrollgruppe; ihre Größe erlaubt keine Schlüsse über einen klinischen Nutzen.

Klinische Forschung zu PSK in der Onkologie: Metaanalysen

Die umfangreichste klinische Forschung betrifft das Arzneimittel PSK in Japan, wo es nach operativer Tumorentfernung ergänzend (adjuvant) zur Chemotherapie gegeben wurde:

  • Magenkrebs: Die Metaanalyse von Oba et al. (2007) umfasste 8.009 Patientinnen und Patienten aus acht randomisierten Studien. Für PSK plus Chemotherapie im Vergleich zu Chemotherapie allein ergab sich für das Gesamtüberleben eine Hazard Ratio von 0,88 (95-%-Konfidenzintervall 0,79–0,98) [7].
  • Kolorektales Karzinom: Die Metaanalyse von Sakamoto et al. (2006) schloss 1.094 Patientinnen und Patienten aus drei Studien ein; die Hazard Ratio betrug 0,71 für das Gesamtüberleben und 0,72 für das krankheitsfreie Überleben [8].
  • Cochrane-Review (2022): Pilkington et al. bewerteten 7 randomisierte Studien (1.569 Teilnehmende, sechs davon aus Japan) zum kolorektalen Karzinom. Den Einfluss auf Nebenwirkungen der Chemotherapie stuften sie als unsicher ein (Evidenz sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit); beim Fünf-Jahres-Überleben fanden sie Evidenz niedriger Vertrauenswürdigkeit für einen kleinen Unterschied. Zudem betonten sie, dass die verwendeten Chemotherapie-Schemata nicht der heutigen Praxis entsprechen [9].
  • Lungenkrebs: Die systematische Übersicht von Fritz et al. (2015) umfasste 28 Studien, darunter 6 randomisierte und 17 präklinische. Bei einigen Endpunkten waren die Ergebnisse widersprüchlich; die Autoren forderten größere und methodisch bessere Studien [10].

Diese Arbeiten beziehen sich ausschließlich auf das Arzneimittel PSK, das unter ärztlicher Aufsicht zusammen mit der Standardtherapie gegeben wurde – überwiegend in der japanischen Bevölkerung und mit Behandlungsschemata, die Jahrzehnte zurückliegen. Über frei verkäufliche Präparate sagen sie nichts aus.

Veterinärmedizinische Forschung: Hämangiosarkom beim Hund

Brown und Reetz (University of Pennsylvania, 2012) führten eine randomisierte, doppelblinde Pilotstudie mit 15 Hunden mit Hämangiosarkom der Milz durch, deren Halter sich nach der Milzentfernung gegen eine Chemotherapie entschieden hatten. Die Hunde erhielten PSP (Präparat I'm-Yunity) in einer Dosis von 25, 50 oder 100 mg/kg täglich, je fünf Tiere pro Gruppe. Zwischen den Gruppen gab es keinen statistisch signifikanten Unterschied in den Überlebenskurven; die mediane Überlebenszeit in der 100-mg/kg-Gruppe lag bei 199 Tagen, was die Autoren mit historischen Literaturdaten (höchstens 86 Tage) verglichen [11]. Ohne gleichzeitige Kontrollgruppe und bei so wenigen Tieren handelt es sich lediglich um ein vorläufiges Signal.

Ein Team derselben Universität veröffentlichte später eine größere prospektive Studie mit 101 Hunden (Gedney et al., 2022). Die Zugabe von PSP zu Doxorubicin nach der Milzentfernung verlängerte das Überleben nicht, und Hündinnen, die ausschließlich PSP erhielten, überlebten kürzer als mit Doxorubicin behandelte Hündinnen [12]. Das zeigt deutlich, warum sich aus einer einzelnen Pilotstudie keine praktischen Schlüsse ziehen lassen und warum Behandlungsentscheidungen bei Tieren in die Hand der Tierärztin oder des Tierarztes gehören.

Forschung im Zusammenhang mit HPV

Die meisten Studien betreffen nicht die Einnahme des Pilzes, sondern ein Vaginalgel mit mehreren Bestandteilen, darunter ein Coriolus-Extrakt. Die randomisierte, offene PALOMA-Studie (Serrano et al., 2021) verglich bei 91 HPV-positiven Frauen mit leichtgradigen Zellveränderungen am Gebärmutterhals das Gel mit einem abwartenden Vorgehen; in der Gel-Gruppe war der Anteil unauffälliger Befunde nach sechs Monaten höher. Mehrere Autorinnen und Autoren gaben finanzielle Verbindungen zum Hersteller an [13]. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 (Højen et al.) fand nur fünf geeignete Studien und bewertete die Ergebnisse als vielversprechend, aber vorläufig [14]. Die Wirkung eines Mehrkomponenten-Gels lässt sich weder dem Pilz allein zuschreiben noch auf oral eingenommene Präparate übertragen.

Eine kurze französische Mitteilung (Donatini, 2014) beschreibt eine vorläufige Studie zu oraler HPV-Infektion bei 61 Personen; eine Gruppe nahm eine Kombination aus T. versicolor und Ganoderma lucidum ein, die Vergleichsgruppe den Pilz Laetiporus sulphureus [15]. Die Methodik ist nur knapp beschrieben, und größere Studien haben die Ergebnisse nicht bestätigt.

Darmmikrobiom

Die randomisierte Studie von Pallav et al. (2014, Harvard Medical School) verglich bei 24 gesunden Freiwilligen PSP, das Antibiotikum Amoxicillin und eine Gruppe ohne Intervention. PSP führte zu Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota, die die Autoren als präbiotische Wirkung deuteten. Zugleich stellten sie fest, dass die Ausgangszusammensetzung des Mikrobioms individuell stabil war und die Effekte der Interventionen überwog [16]. Die Studie war klein und kurz und untersuchte keine gesundheitlichen Endpunkte.

Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen

  • Laut NCI wird PSK in Japan seit Langem eingesetzt; es wurden nur wenige unerwünschte Ereignisse gemeldet [1].
  • In der Phase-1-Studie wurden bei Dosen bis 9 g täglich 9 unerwünschte Ereignisse gemeldet – 7 leichte, 1 mittelschweres und 1 schweres [6].
  • Der Cochrane-Review weist darauf hin, dass sich bei gleichzeitiger Chemotherapie nicht klären ließ, ob unerwünschte Ereignisse von der Chemotherapie oder vom Extrakt herrührten [9].
  • Zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zur Langzeitanwendung gibt es nur wenige Daten.
  • Präparate unterscheiden sich im verwendeten Pilzteil (Fruchtkörper oder Myzel), im Extraktionsverfahren und im Polysaccharidgehalt und sind daher nicht austauschbar.
  • Bei Tieren zeigt die Studie von Gedney et al., dass PSP nicht als Ersatz für die übliche tierärztliche Versorgung gelten kann [12].

Grenzen der verfügbaren Evidenz

  • Die stärksten Daten betreffen das spezifische japanische Arzneimittel PSK, nicht übliche Coriolus-Präparate.
  • Viele klinische Studien sind älter, stammen aus einem einzigen Land und arbeiteten mit heute überholten Behandlungsschemata.
  • Studien zu PSP und zu HPV sind oft klein, offen oder ohne gleichzeitige Kontrollgruppe; bei einigen gaben die Autoren Interessenkonflikte an.
  • Ein großer Teil der Erkenntnisse stammt aus Labor- und Tiermodellen.
  • In der Veterinärmedizin hat die größere Studie von 2022 das Pilotsignal von 2012 nicht bestätigt.

Fazit

Coriolus gehört zu den am gründlichsten untersuchten Pilzen. Die Forschung konzentriert sich auf seine Polysaccharide, das Immunsystem, die onkologische Forschung, HPV und das Darmmikrobiom. Die umfangreichsten klinischen Daten stammen aus japanischen Studien mit dem Arzneimittel PSK, das zusammen mit der Standardtherapie gegeben wurde. Für andere Präparate ist die Evidenz begrenzt und uneinheitlich, und viele Fragen sind offen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und fasst veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten zusammen. Er stellt keine ärztliche oder tierärztliche Beratung dar und ersetzt weder Untersuchung noch Behandlung. Die beschriebenen Studien beziehen sich auf bestimmte Extrakte; ihre Ergebnisse lassen sich nicht auf Produkte aus unserem Sortiment übertragen. Unsere Produkte sind weder Arzneimittel noch Tierarzneimittel und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Wenden Sie sich bei Fragen zu Ihrer Gesundheit an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bei Fragen zur Gesundheit Ihres Tieres an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

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Quellen

  1. National Cancer Institute (NCI). Medicinal Mushrooms (PDQ®) – Health Professional Version, section Turkey Tail. Updated 6 Nov 2024. https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/cam/hp/mushrooms-pdq
  2. Saleh MH, Rashedi I, Keating A. Immunomodulatory Properties of Coriolus versicolor: The Role of Polysaccharopeptide. Front Immunol. 2017;8:1087. DOI: 10.3389/fimmu.2017.01087 PMID: 28932226
  3. Maehara Y, Tsujitani S, Saeki H, et al. Biological mechanism and clinical effect of protein-bound polysaccharide K (KRESTIN®): review of development and future perspectives. Surg Today. 2012;42(1):8-28. DOI: 10.1007/s00595-011-0075-7 PMID: 22139128
  4. Kureha Corporation. 抗悪性腫瘍剤「クレスチン®細粒」の製造販売の中止について (Discontinuation of manufacture and sale of Krestin® fine granules). Press release, 17 Mar 2017. https://www.kureha.co.jp/newsrelease/uploads/20170317.pdf
  5. Habtemariam S. Trametes versicolor (Synn. Coriolus versicolor) Polysaccharides in Cancer Therapy: Targets and Efficacy. Biomedicines. 2020;8(5):135. DOI: 10.3390/biomedicines8050135 PMID: 32466253
  6. Torkelson CJ, Sweet E, Martzen MR, et al. Phase 1 Clinical Trial of Trametes versicolor in Women with Breast Cancer. ISRN Oncol. 2012;2012:251632. DOI: 10.5402/2012/251632 PMID: 22701186
  7. Oba K, Teramukai S, Kobayashi M, et al. Efficacy of adjuvant immunochemotherapy with polysaccharide K for patients with curative resections of gastric cancer. Cancer Immunol Immunother. 2007;56(6):905-911. DOI: 10.1007/s00262-006-0248-1 PMID: 17106715
  8. Sakamoto J, Morita S, Oba K, et al. Efficacy of adjuvant immunochemotherapy with polysaccharide K for patients with curatively resected colorectal cancer: a meta-analysis of centrally randomized controlled clinical trials. Cancer Immunol Immunother. 2006;55(4):404-411. DOI: 10.1007/s00262-005-0054-1 PMID: 16133112
  9. Pilkington K, Wieland LS, Teng L, et al. Coriolus (Trametes) versicolor mushroom to reduce adverse effects from chemotherapy or radiotherapy in people with colorectal cancer. Cochrane Database Syst Rev. 2022;11(11):CD012053. DOI: 10.1002/14651858.CD012053.pub2 PMID: 36445793
  10. Fritz H, Kennedy DA, Ishii M, et al. Polysaccharide K and Coriolus versicolor extracts for lung cancer: a systematic review. Integr Cancer Ther. 2015;14(3):201-211. DOI: 10.1177/1534735415572883 PMID: 25784670
  11. Brown DC, Reetz J. Single agent polysaccharopeptide delays metastases and improves survival in naturally occurring hemangiosarcoma. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:384301. DOI: 10.1155/2012/384301 PMID: 22988473
  12. Gedney A, Salah P, Mahoney JA, et al. Evaluation of the anti-tumour activity of Coriolus versicolor polysaccharopeptide (I'm-Yunity) alone or in combination with doxorubicin for canine splenic hemangiosarcoma. Vet Comp Oncol. 2022;20(3):688-696. DOI: 10.1111/vco.12823 PMID: 35442554
  13. Serrano L, López AC, González SP, et al. Efficacy of a Coriolus versicolor-Based Vaginal Gel in Women With Human Papillomavirus-Dependent Cervical Lesions: The PALOMA Study. J Low Genit Tract Dis. 2021;25(2):130-136. DOI: 10.1097/LGT.0000000000000596 PMID: 33746195
  14. Højen IB, Kristensen MK, Bertelsen VM, et al. Effect of coriolus versicolor-based vaginal gel on clearance of human papillomavirus and cervical dysplasia – a scoping review. BMC Womens Health. 2026;26(1):71. DOI: 10.1186/s12905-025-04206-z PMID: 41507892
  15. Donatini B. Control of oral human papillomavirus (HPV) by medicinal mushrooms, Trametes versicolor and Ganoderma lucidum: a preliminary clinical trial. Int J Med Mushrooms. 2014;16(5):497-498. DOI: 10.1615/intjmedmushrooms.v16.i5.80 PMID: 25271984
  16. Pallav K, Dowd SE, Villafuerte J, et al. Effects of polysaccharopeptide from Trametes versicolor and amoxicillin on the gut microbiome of healthy volunteers: a randomized clinical trial. Gut Microbes. 2014;5(4):458-467. DOI: 10.4161/gmic.29558 PMID: 25006989

Alle Zitate wurden in PubMed bzw. auf der Seite des Herausgebers überprüft (Oktober 2026).